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Hochwasserschutz- und Ökologieprojekt Hockenheim

„Aktiv ab 50“ bei HÖP-Führung

Die Gruppe der katholischen Pfarrgemeinde St. Georg Hockenheim „Aktiv ab 50“ informiert sich am HÖP

Aufgrund der gelockerten Corona-Bestimmungen konnte das HÖP-Team erstmals in diesem Jahr wieder Führungen am HÖP durchführen. Im Anschluss an die erfolgreiche Respekt-Kampagne ein wichtiger Baustein, um aktive Aufklärung und Verständnis für das HÖP-Projekt der interessierten Bevölkerung nahe zu bringen. Gleich drei Führungen innerhalb einer Woche waren nötig, um der Gruppe „Aktiv ab 50.“ die mit 47 angemeldeten Personen bereits seit letztem Jahr auf Ihre Führung warteten, das Thema HÖP näher zubringen.

Für das bewährte, vierköpfige HÖP-Führungs-Team, um Eileen Riedel, Dr. Sybille & Uwe Heidenreich und Michael Schöllkopf, stand diesmal das Thema Hochwasser ganz klar im Fokus. Viele Fragen rund um das Thema Hochwasserschutz, Klimaerwärmung, aber auch kommunale Themen wie Abwasser, Kanalisation oder das Thema Schwammstadt konnten im Einklang mit dem ökologischen Aspekt des Geländes den Besucher*innen nahe gebracht werden. Die Menschen hatten ein sehr großes Interesse und Verständnis für dieses einmalige Projekt und konnten aus erster Hand erleben und sehen, inwieweit Hochwasserschutz und Ökologie hier in Hockenheim greifen. Auch die Wandelbarkeit des Geländes konnte hautnah bestaunt werden. War bei der ersten Führung noch das Hochwasser dominierend und die pflanzliche Blütenpracht teils im Wasser stehend zu bestaunen, so war bei der abschließenden Begehung das Wasser bereits deutlich zurückgegangen und braune Schlick- und Lehmstreifen zeugten noch vom Hochwasser.

14.07.2021 Dr. Sybille Heidenreich erläutert die Kunst am HÖP, unterstützt von Eileen Riedel und Michael Schöllkopf.
Uwe Heidenreich im Hintergrund der Mann an der Kamera.

Aber auch die zwischenzeitliche Mähung einzelner Abschnitte verlieh dem Gelände ein komplett anderes Aussehen. In den jeweils fast zweistündigen Führung wurden viele Informationen ausgetauscht und auch das HÖP-Team freute sich über schöne Anekdoten und Wissen aus früherer Zeit rund um das Gelände aus den Reihen der Gäste.

Erwähnenswert war auch die Begegnung mit Jugendlichen, die auf einer Bank sitzend die Gruppe beobachteten und spontan nachfragten, um was es denn hier ginge. Sofort entspann sich ein angenehmer, freundlicher Dialog zwischen beiden Gruppen. Für alle Beteiligten auch ein schönes Beispiel für gelungene, respektvolle generationenübergreifende Kommunikation. Als Anregung aus den Reihen der Besucher kam die Bitte, doch mehr Sitzgelegenheiten ums HÖP anzubieten, um gerade Menschen mit körperlichen Einschränkungen eine Möglichkeit zu geben, die Schönheit und Vielfalt des Geländes ebenfalls zu genießen.

Führung Di 20.07.21 stahlender Sonnenschein – Das Flußbett fast wieder normal

Für das HÖP-Team waren die Führungen wieder einmal eine unglaubliche Bereicherung und ein Beispiel dafür, dass ein aktiver Informations- und Wissensaustausch und ein respektvoller Umgang miteinander die beste Basis ist für ein gesellschaftliches Zusammenleben.

Als Nächstes stehen die ersten Führungen mit zwei Grundschulklassen an, die sich im Zuge der Respekt-Kampagne beim HÖP-Team gemeldet haben.

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